Blick in die Kabine eines Rettungshubschraubers. Patient liegt auf Trage, daneben sitzt eine Rettungskraft.

Gender Pain Gap: Geschlechtsspezifische Unterschiede in der prähospitalen Schmerztherapie

Wahrheit oder Mythos?

Das Projekt untersucht mögliche geschlechtsspezifische Unterschiede in der Schmerztherapie in der präklinischen Notfallmedizin. Ziel ist es, herauszufinden, ob Frauen und Männer bei Primäreinsätzen durch die DRF Luftrettung unterschiedlich behandelt werden und ob ein sogenannter „Gender Pain Gap“ existiert.

 

Förderungsempfänger Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Medizinische Fakultät
Projektbeginn 01.11.2025
Projektende 30.04.2026

 

Projektdetails

Die Schmerztherapie ist ein zentrales Element der notfallmedizinischen Versorgung und sollte unabhängig vom Geschlecht diskriminierungsfrei erfolgen. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass Frauen in Notaufnahmen seltener und weniger intensiv behandelt werden.

Das Projekt analysiert retrospektiv dokumentierte Primäreinsätze hinsichtlich Schmerzmedikation und -reduktion, um zu prüfen, ob sich ähnliche Unterschiede auch in der außerklinischen Versorgung zeigen. Dabei werden Schmerzwerte, eingesetzte Analgetika und deren Wirksamkeit ausgewertet – unter Berücksichtigung von Krankheitsbildern und ggf. auch des Geschlechts der Behandelnden. Ziel ist es, evidenzbasierte Erkenntnisse zu gewinnen, die zur Optimierung der Versorgungsqualität und zur Förderung einer diskriminierungsfreien Notfallmedizin beitragen. Die Ergebnisse sollen in Fachjournalen publiziert und auf Kongressen vorgestellt werden.

 

Ein Notarzt tätig während eines Einsatzfluges Patientendaten über das NIDApad

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