Evaluation of a Vibration-Damping System in Neonatal Helicopter Transport
Mehr Sicherheit für Früh- und Neugeborene im Lufttransport
Früh- und Neugeborene zählen zu den besonders vulnerablen Patientengruppen im Interhospitaltransport. Insbesondere während Hubschraubertransporte sind sie erheblichen Vibrations-, Erschütterungs- und Beschleunigungsbelastungen ausgesetzt, die die neurologische und kardiorespiratorische Stabilität beeinträchtigen können. Durch die zunehmende Zentralisierung der Versorgung sehr kleiner Frühgeborener infolge der Mindestmengenregelung wird zukünftig mit einer steigenden Zahl spezialisierter Transporte gerechnet. Gleichzeitig besteht bislang keine ausreichend wirksame technische Lösung, um die während des Transports auftretenden mechanischen Belastungen gezielt zu reduzieren.
| Förderungsempfänger |
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinik für Anästhesiologie |
| Projektpartner | DRF Stiftung Luftrettung gGmbH |
| Projektbeginn | 01.10.2026 |
| Projektende | 31.03.2027 |
Projektdetails
Ziel des Projekts ist die Evaluation eines neuartigen vibrationsdämpfenden Systems für Transportinkubatoren, das auf magnetischen Federelementen basiert.
.png?width=2013&height=986&name=7D1C0CB0-5103-4C12-B5BE-0B7025AC5FE3_1_102_o%20(2).png)
In einer Simulations- und Beobachtungsstudie werden unter realen Einsatzbedingungen im Hubschraubertransport die auf ein Früh- bzw. Neugeborenen-Mannequin wirkenden Vibrationen gemessen und mit einem herkömmlichen Inkubatorsystem verglichen. Hierzu werden beide Inkubatorsysteme parallel mit hochauflösender Sensortechnik ausgestattet und während verschiedener Flugmanöver untersucht. Die Ergebnisse sollen zeigen, ob die neue Federung die Vibrationsbelastung signifikant reduziert und damit langfristig zu einer höheren Patientensicherheit im neonatalen Intensivtransport beitragen kann.
Sie haben auch eine Projektidee?
Informieren Sie sich über Ihre Fördermöglichkeiten und erfahren Sie alles Wichtige rund um die Antragstellung.