KI-gestütztes System zur Optimierung der präklinische Notfallversorgung
Innovativ, effizient, nachhaltig
Eine schnelle und zielgerichtete Notfallversorgung erfordert in Leitstellen täglich komplexe Entscheidungen unter hohem Zeitdruck. Disponenten müssen dabei medizinische, logistische und organisatorische Faktoren gleichzeitig bewerten. Das Verbundprojekt PRIORITAS (Präklinische Rettungsmitteloptimierung durch ein intelligentes, optimierendes, ressourcenorientiertes IT-gestütztes Analysesystem) entwickelt deshalb ein intelligentes, KI-gestütztes System, das Integrierte Leitstellen bei diesen komplexen Entscheidungen unterstützt und für jeden Einsatz die optimale Versorgungsstrategie vorschlägt.
| Förderungsempfänger |
Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz |
| Projektpartner | DRF Stiftung Luftrettung gGmbH |
| Projektbeginn | 01.03.2026 |
| Projektende | 28.02.2029 |
Projektdetails
Das System verknüpft erstmals alle relevanten Faktoren entlang der Rettungskette in einem dynamischen Lagebild. Es verarbeitet in Echtzeit Informationen zu verfügbaren Rettungsmitteln, Klinikkapazitäten und äußeren Bedingungen wie Wetter, um situationsbezogene Handlungsempfehlungen zu generieren.
Diese Vorschläge sind transparent aufbereitet und unterstützen die Disponenten, ohne ihre fachliche Entscheidung zu ersetzen. Besonders bei komplexen Einsätzen, etwa in der Luftrettung, trägt dies zu mehr Sicherheit und Effizienz bei.
Unter der Leitung des Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz (DFKI) entsteht so eine ganzheitliche Lösung, die die Arbeitsbelastung in Leitstellen reduziert und die Entscheidungsqualität verbessert. Die DRF Luftrettung ist als Projektpartner eingebunden und bringt ihre praktische Erfahrung sowie ihr Netzwerk ein, um sicherzustellen, dass das System nicht nur technisch beeindruckt, sondern im realen Einsatzalltag überzeugt. Davon profitieren alle Akteure im Rettungswesen: Patienten durch schnellere Versorgung, Einsatzkräfte durch stabilere Abläufe, Leitstellen durch bessere Übersicht und Kostenträger durch effizienteren Ressourceneinsatz.
Die Entwicklung erfolgt praxisnah in Zusammenarbeit mit Leitstellen in Baden-Württemberg. Als Open-Source-Projekt angelegt, bleibt PRIORITAS transparent und flexibel weiterentwickelbar, was eine langfristige Nutzung und breite Integration erleichtert.
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